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Wiederholte Sperrungen der Route 32 im Braulio-Carrillo-Gebiet und Konsequenzen für die Reiseplanung
09.02.2026
Anfang Februar 2026 kommt es in Costa Rica erneut zu massiven Verkehrsproblemen auf der wichtigen Route 32, der zentralen Verbindung zwischen dem Großraum San José und der Karibikküste. Auslöser sind starke und anhaltende Regenfälle im Zusammenhang mit der Kaltfront Nr. 14, die landesweit für instabile Wetterverhältnisse sorgt. Besonders betroffen ist der Abschnitt durch den Nationalpark Braulio Carrillo, ein steiles, bewaldetes Gebirge, das seit Jahren als hochgradig rutschungsgefährdet gilt.
Bereits am Donnerstagabend (07.02.) kam es zwischen Kilometer 27 und 28 zu mehreren Erdrutschen, die die Straße vollständig blockierten. Zwar gelang es den Behörden am Freitagvormittag kurzfristig, die Route wieder zu öffnen, doch schon wenige Stunden später führten neue Erdmassen erneut zur Sperrung. Seitdem bleibt die Straße geschlossen, da kontinuierlicher Regen die Aufräumarbeiten massiv erschwert: Kaum geräumte Abschnitte werden innerhalb kurzer Zeit wieder verschüttet, neue Rutschungen treten teils direkt daneben auf.
Die Situation ist nicht neu. Auch frühere Kaltfronten – zuletzt Anfang Februar mit Front Nr. 13 – hatten ähnliche Folgen. Experten und Behörden betonen, dass sich bei solchen Wetterlagen der Boden im Braulio-Carrillo-Gebiet schnell vollsaugt, wodurch selbst kleine Regenmengen ausreichen, um neue Erdrutsche auszulösen. In der Vergangenheit blieben Sperrungen der Route 32 teilweise mehrere Tage oder sogar Wochen bestehen, bis sich die Wetterlage stabilisierte.
Die Auswirkungen sind erheblich: Route 32 ist eine wirtschaftliche Lebensader für die Karibikregion, insbesondere für Limón. Pendler, Güterverkehr und Tourismus sind gleichermaßen betroffen. Umleitungen über Vara Blanca, Turrialba oder Chilamate verlängern die Fahrzeit teils um mehrere Stunden und bergen bei schlechtem Wetter eigene Risiken. Parallel kam es in anderen Teilen der Karibik zu Überschwemmungen, Evakuierungen und Sturmschäden, was die angespannte Lage zusätzlich verschärft.
Vor diesem Hintergrund rät PURA VIDA TRAVEL ausdrücklich davon ab, die Rückfahrt von der Karibikküste in Richtung San José oder Flughafen am Abreisetag zu planen. Das Risiko, auf der Route 32 – oder auf den Ausweichstrecken – stundenlang oder sogar über Nacht festzusitzen, ist bei solchen Wetterlagen schlicht zu hoch. Straßensperrungen erfolgen oft kurzfristig, und es gibt keine verlässliche Garantie, dass eine einmal geöffnete Strecke auch offen bleibt.
Aus Erfahrung empfehlen wir daher dringend, bei Aufenthalten an der Karibikküste mindestens eine zusätzliche Übernachtung im Zentraltal einzuplanen oder die letzte Nacht bewusst näher am Flughafen zu verbringen. Diese vorsorgliche Planung reduziert Stress, minimiert das Risiko verpasster Flüge und sorgt für einen entspannten Reiseabschluss – selbst wenn das Wetter kurzfristig umschlägt.
Sicherheit und realistische Zeitplanung stehen bei Reisen in Costa Rica immer an erster Stelle – besonders in der Regenzeit und bei Kaltfronten wie aktuell.
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