Streikwoche ab 10.09.2018 in Costa Rica angekündigt

08.09.2018 Die Streiks sind für Montag, 10. September 2018 angekündigt und sollen die ganze Woche andauern. Heftige Proteste richten sich gegen den Finanzplan der Regierung unter Präsident Carlos Alvarado.

Finanzplan der Regierung sorgt für Proteste

Der Gewerkschaftsbund von Costa Rica kündigt für die nächste Woche landesweite Streiks an, die zu Straßensperren, Lahmlegung der öffentlichen Transporte und Verzögerungen bei öffentlichen Dienstleistungen führen können.

San Jose Justizgebaeude_Christine 2017Die Streiks sind für Montag, 10. September 2018 angekündigt und sollen die ganze Woche andauern. Heftige Proteste richten sich gegen den Finanzplan der Regierung unter Präsident Carlos Alvarado.

San Jose_Öffentlicher Dienstleister_Postgebaeude_Christine 2017Es wird eine zahlreiche Beteiligung seitens Arbeitnehmer von Gemeinden, öffentlichen Sektoren, dem costaricanischen Sozialversicherungsträger (CCSS) und des Dienstleistungssektors erwartet.

San Jose_Justizviertel_Sicherheitsbeamte_Foto Christine 2017Vor allem im ländlichen Bereich wurde von Arbeitnehmer Vertretern angekündigt, dass Angstellte ihre Arbeit niederlegen werden.

Am 30. Juli 2018 wurde vom costaricanischen Gewerkschaftsverbundes ein Vorschlag an Präsident Alvarado vorgelegt, der jedoch zu keiner Einigung führte. Im Vorschlag der Gewerkschaft sollen wichtige Punkte enthalten sein, die Arbeitnehmer vor einer ökonomischen Krise bewahren sollen.

San Jose_Avenida Segunda_Hauptdurchzugsstrasse_Foto Christine 11-2017Die costaricanische Vereinigung für Privatunternehmen (Uccaep) fürchtet die Auswirkungen der geplanten Streiks und kritisiert die verhärtete Position der Gewerkschaft.

Ebenso ruft die Vereinigung der Tourismusbetrieber (ACOT) anstelle von Protest zum Dialog auf.

Im Gegensatz zu den Streik Gegnern, verteidigt die Universität de Costa Rica den Wert für die öffentliche Bildung und gestattet ihrem Personal sich an den Streiks zu beteiligen. Die Universität hat sich bereits in früheren Stellungnahmen zum Finanzplan der Regierung sehr kritisch geäußert.

Zunächst sind landesweit Blockaden an mehr als 30 Punkten angekündigt, die Ausweitung auf das Zentraltal wird ab Mittwoch, 12. September 2018, erwartet.

  • Liberia (Provinz Guanacaste): Gegenüber der Universität de Costa Rica und Flughafen Oduber in Liberia
  • Nicoya (Provinz Guanacaste): Filialen der öffentlichen Banken
  • San Carlos (Provinz Alajuela): Zentrum von Ciudad Quesada
  • Peréz Zeledón (Südpazifik Route): Ortseinfahrt von San Isidro/El General, Buenos Aires, Quepos und Dominical.
  • Río Claro (Südpazifik Region): Palmar Norte, Brücke Térraba, ehemaliger Polizeiwachtposten bei Kilometer 37, Río Claro be Brücke über den Río Lagarto.
  • Puntarenas: Subasta La Costanera, Kreuzungspunkt Barranca, Caldera und vor der Reparaturwerkstätte “Gigante”.
  • Limón-Guápiles (Südkaribik Route): Einfahrt nach Siquirres und Baatan (BrückeChirripó)
  • San Jose  & Zentraltal: ICE Sabana, Paseo Colón bis zur Avenida 2, Justizviertel, Guadalupe, Kreisverkehr “la Fuente de la Hispanidad” in San Pedro., Brücke Juan Pablo II, Cartago, Altura de Ochomogo. Alajuela, Umgebung des Flughafens

Internationaler Flughafen Juan Santamaria bleibt geöffnet

Nach Bekanntwerden der Streikwelle wurde von seitens der Flughafenverwaltung AERIS bestätigt, dass der Betrieb programmgemäß aufrecht erhalten wird.

flugzeugeEs ist jedoch möglich, dass durch die geplanten Streiks die Zufahrtsstraßen temporal gesperrt werden müssen.

Den Flugpassagieren wird empfohlen, sich über das Geschehen und die Entwicklung der Verkehrssituation auf dem Laufenden zu halten und sich für aktuelle Auskünfte an ihre Fluggesellschaft zu wenden.

Michael Soto, Minister für Öffentliche Sicherheit, versichert dass während der geplanten Streiks weder Straßenblockaden noch Behinderungen des öffentlichen Dienstleistungssektors geduldet werden. Der Minister bekräftigte, dass in der kommenden Woche sämtliche Sicherheitskräfte im Einsatz sein werden, um ein Chaos zu verhindern.

Update 22.9.2019: Streiks der Gewerkschaften hält an


colibri

christine-maria-dietz-autorin-pura-vida-travel-costa-ricaEin Artikel von Christine Maria Dietz.

Die Wienerin lebt seit 1999 in Costa Rica.

Neben Übersetzungstätigkeiten für das Staatliche Tourismusinstitut (ICT) schrieb Sie für lokale englischsprachige Zeitung Tico Times in San José eine Kolumne und Artikel mit Schwerpunkt Ökologie, Kulinarik und sozialen Themen. Seit 2011 ist sie für Pura Vida Travel als Administratorin, Übersetzerin und Autorin tätig.


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