Nationalpark Juan Castro Blanco

Nordregion > Quesada

Eins der jüngsten Schutzgebiete des Landes.

Der erste Wasser-Nationalpark Costa Ricas

Albergue-Pozo-Verde-Juan-Castro-Blanco-Panorama

Nichts ist spannender und abenteuerlicher, als einen Regenwald auf eigene Faust zu erforschen.

Und in einem der jüngsten Schutzgebiete von Costa Rica, im Nationalpark Juan Castro Blanco, haben Sie dazu Gelegenheit genug! Im Gegensatz zu anderen Nationalparks verfügt dieser noch über keine touristischen Einrichtungen wie Informationszentren, Toiletten oder Beschilderungen. Trotzdem ist das Wandern auf den Naturpfaden durch das Schutzgebiet in Begleitung eines Führers keineswegs gefährlich. In der Unberührtheit und Vielfalt dieses Gebietes liegt sein ganz besonderer Reiz.

Juan-Castro-Blanco-EingangNeben seiner Eigenschaft als Vogelparadies ist das Schutzgebiet Juan Castro Blanco seit seiner Umwidmung im Jahr 2006 der erste Wasser-Nationalpark.

Bedeutende Flüsse wie La Balsa, Toro, La Vieja, Tres Amigos, Aguas Zarcas, Balsa und Platanar haben ihren Ursprung an den Hängen des Nationalparks, wunderschöne Lagunen und Wasserfälle befinden sich darin. Die Hälfte der Fläche besteht aus Primärregenwald. Der Nationalpark ist eine unentbehrliche Wasserproduktionsstätte, er versorgt die angrenzenden Gemeinden mit mehr als 50.000 Menschen und speist hydroelektrische Kraftwerke.

Dieses vom Tourismus noch weitgehend unerschlossene Gebiet gehört zu den schönsten Costa Ricas

Ciudad-Quesada-LandschaftDie Fülle an vulkanischer Präsenz sorgt für ein atemberaubendes Landschaftsbild.

Im Nationalpark selbst befinden sich die drei inaktiven Vulkane: Platanar (2.183m), Porvenir (2.267m) sowie El Viejo (2.122m), im Südosten des Schutzgebietes liegt der Vulkan Poas und im Osten der Nationalpark Braulio Carrillo.

Temperatur/Beste Reisezeit

Cuidad-Quesada-Wassernationalpark-Juan-Castro-BlancoDie Durchschnittstemperatur im Nationalparkgebiet ist eher kühl und beträgt 12° C.

Bei einer jährlichen Niederschlagsmenge von etwa 4.000 mm ist die Luftfeuchtigkeit sehr hoch. Die beste Zeit um den Park zu besuchen ist die Trockenzeit von Dezember bis April. Eine Regenjacke und Insektenschutzmittel sollten Sie immer dabei haben. Für die Anfahrt im Winter wird ein Allradantrieb dringend empfohlen.

Attraktionen im Nationalpark

Albergue-Pozo-Verde-Tour-Ursprung-Quellfluss-La-ViejaDa der Nationalpark weder über markierte Wege noch über ausreichende Beschilderung verfügt, empfehlen für Ihre Wanderung durch das Nationalparkgebiet einen Führer zu engagieren.

Sie sind nicht nur sicherer unterwegs, sondern gelangen mit fachkundiger Hilfe auch zu jenen versteckten Plätzen, wo sich Tiere gerne aufhalten oder sich besonders interessante Pflanzenspezies befinden.

Die Tier- und Pflanzenwelt im Nationalpark Juan Castro Blanco ist einzigartig und vielfältig.

Hier können Sie viele seltene, vom Aussterben bedrohte Arten in ihrem natürlichen Umfeld antreffen. Vogelbeobachter kommen hier voll auf ihre Kosten. Alleine im hohen Abschnitt der Flußmündung des Río La Vieja wurden 100 Vogelspezies gesichtet darunter Tucane, Falken, Kolibris, grüne Papageien und häufig sogar der Quetzal.

Albergue-Pozo-Verde-Natur-gelbe-FröscheUnter den Säugetierbewohnern des Parks befinden sich der Ameisenbär, Tapire, Paka, Gürteltier, Tolomuco (Marder), Waschbär, Rehe, Affen, Raubkatzen und viele andere. Eine besondere Attraktion sind die bunten und seltenen Exemplare von Raupen und Insekten, aber auch Reptilien und Amphibien, die den Parkbesucher in wahres Staunen versetzt.

In der dicht bewachsenen Flora des Nationalparks überwiegen unter anderem: Eichen, Zypressen, Zeder, Lianen und Kletterpflanzen sowie Orchideen und Bromelien.

Albergue-Pozo-Verde-Natur-NebelwaldDer Nationalpark ist auch reich an Mineralien, insbesondere Fossilien, Silber, Milchquarz und Gold wurden gefunden. Auch wurde hier jahrzehntelang Schwefel abgebaut, was jedoch zu Verunreinigungen der Flüsse führte und weitgehend eingedämmt wurde. Im nördlichen Parkbereich wurden archäologische Funde gemacht, die ein Zeugnis von Begegnungen früherer Kulturen aus Süd- und Nordamerika sind.

Albergue-Pozo-Verde-Natur-SternenpilzeSeltene Pilzarten in vielen Formen und Farben erinnern an Szenen aus alten Märchenbüchern und haben sich den harschen Bedingungen angepasst.

Sie sind vor allem in den Nebelwäldern des Parks zu finden.

Weitere Attraktionen im Park sind Wanderungen entlang der Flüsse und Wasserfälle, die Besichtigung des Vulkans Platenar und kleine Kaltwasserbecken.

Essen & Trinken

Wenn Sie sich für einen Besuch im Nationalpark Juan Castro Blanco entschließen, empfehlen wir Ihnen, sich rechtzeitig (noch in San José oder unterwegs im Supermarkt) mit Lebensmittel und Getränke einzudecken.

Sind Sie erst einmal von Sucre hinauf nach San José de la Montaña abgebogen, dann gibt es nur mehr die Möglichkeit im kleinen familiären Restaurant El Congo in der Albergue Ecológica Pozo Verde ** zu essen. Im Nationalpark und in nächster Umgebung gibt es sonst keine weiteren Einkaufsmöglichkeiten oder Restaurants.

Restaurante El CongoMehr dazu...

Das Restaurant der Albergue Ecológica Pozo Verde ** hat zwei Speisezimmer und bietet eine ungezwungene Atmosphäre.

Albergue-Pozo-Verde-Restaurant-HausmannskostIm vorderen, kleineren Raum befindet sich neben der Rezeption ein Kamin, der an kühlen Nächten für wohlige Wärme sorgt. Das zweite, größere Speisezimmer ist nicht beheizt und bietet vom Panoramafenster eine schöne Aussicht auf den angrenzenden Feuchtregenwald.

Albergue-Pozo-Verde-Restaurant-ForelleDoña Bernadita, die Mutter von Douglas,  und seine Frau kümmern sich persönlich um das Wohl der Gäste und bereiten die Speisen im Restaurant El Congo zu.

Spezielle (vegetarische) Wünsche können mit Douglas oder Doña Bernadeta besprochen werden.

Zwischen 7.30 Uhr und 11. 00 wird ein typisch costa-ricanisches Frühstück serviert mit Kaffee, Tee oder Kakao und einem tranditionellen “Gallo Pinto” (Bohnenreis) mit Ei, Kochbananen und Sauerrahm. Dazu wird auf Wunsch ein Fruchtsaft und ein Teller mit frischen Früchten serviert.

Die Spezialität des Hauses ist eine frisch gefangene Forelle mit Yucca-Fritters und Salat.

Das Mittagessen wird von 11.00 Uhr bis 14.00 Uhr und das Abendessen von 17.00 Uhr bis 19.30 Uhr serviert. Es gibt eine Menükarte mit einer kleinen Auswahl an hausgemachten Speisen: “Casados” (Menüteller) mit Bohnenreis, Salat und wahlweise Fisch, Huhn oder Fleisch in Sauce, “burritos” (gefüllte Maistortillas) mit Bohnenpürree, Hühnerfleisch und Käse, “Sopa Ranchera”, eine kräftige Suppe mit Hühnerstreifen sowie eine Meeresfrüchtesuppe und ein gebackenes Hühner- oder Fischfilet.

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Die Öffnungszeiten des Nationalparks Juan Castro Blanco sind von 8.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Wenn dieser auch noch nicht über eine administrative Infrastruktur verfügt, so gibt es im Ort San José de la Montaña, nur wenige Meter vom Parkeingang, eine Station der Nationalparkvereinigung MINAE (Tel. 2460 5462), bei welcher sich alle Besucher des Parks aus Sicherheitsgründen anmelden sollten. Sie können dort auch Ihr Auto parken.

Derzeit wird kein Eintritt eingehoben. (Stand 1-2012).

Wenn Sie sich für einen Besuch mit einem Führer entscheiden, kontaktieren Sie einen Tag vorher die Station (Tel. 2460 5462, Chef: José Vega), oder falls das Telefon dort auf ein Faxgerät umgeschaltet ist (dies ist häufig der Fall) direkt den Tourenbeauftragten der Albergue Ecológica Pozo Verde in San José de Montana (Tel. 2460 8452, Douglas Vargas).

Die Quetztaltour wird um $5 pro Person angeboten und eine 3-stündige Wanderung durch den Park zur Blauen Lagune „Pozo Verde“ kostet $ 30 für die Gruppe. Englischsprachige Führer müssen rechtzeitig im Vorraus angefordert werden.

Lage

Der mehr als 14.000 Hektar große Nationalpark befindet sich in der Höhe zwischen 1.000 und 2.500 Metern, etwa 2 ½ Autostunden nordwestlich von San José.

Empfehlung – Route

Der Besuch im Nationalpark Juan Castro Blanco ist ein idealer Ganztagesausflug von San José.

In den frühen Morgenstunden können Sie auf dem Weg zum Nationalpark, im hübschen Städchen Zarcero, einen kurzen Zwischenstopp einlegen und am Hauptplatz vor der Kirche die berühmten Baumskulpturen bewundern, bevor Sie Ihre Fahrt weiter bis nach Sucre und von dort nach San José de la Montaña fortsetzen. Wenn Sie noch nicht zu müde sind, können Sie auf dem Rückweg gleich nach Naranjo links in die Route # 118 abzweigen und die Bergstraße durch den hübschen Ort Sarchi, zurück nach San José nehmen.

Eine andere mögliche Variante ist, den Besuch im Nationalpark Juan Castro Blanco auf dem Weg nach La Fortuna/Arenal oder Monteverde einzuschieben.

Von Sucre sind es nach La Fortuna noch etwa 30 km.

Anreise mit dem Auto

Der Eingang zum Nationalpark befindet sich 83 km nordwestlich von San José, östlich von Ciudad Quesada, in der Provinz Alajuela.

Von San José führt die Panamericana-Autobahn Route #1 vorbei am Flughafen Juan Santamaría weiter in Richtung Naranjo. Nehmen Sie nach der Abzweigung Grecia die nächste Ausfahrt rechts Richtung Ciudad Quesada (Naranjo), auf die Route #35.

Etwa 35 Min. nach Zarcero kommen Sie zum Ort Sucre. Biegen Sie genau dort rechts ein und fahren Sie 9 km weiter nach San José de la Montaña bis zur MINAE-Station vor dem Eingang des Parks. Am sichersten parken Sie das Fahrzeug am Grundstück der Albergue Ecológica Pozo Verde.

 

Anreise mit dem Bus

Für die Anreise zum Nationalpark Juan Castro Blanco müssen Sie die Busse nach San Carlos nehmen.

Der Terminal Transportes San Carlos (Tel. 2256 4300) befindet sich in San José in der Calle 12 zwischen der Avenida 7 und 9. Die Busse werden täglich und stündlich von 5.00 Uhr bis 19.00 Uhr nach San Carlos geführt, vorbei an Sucre und Ciudad Quesada.

Bitten Sie den Fahrer, Sie in Sucre aussteigen zu lassen. Retourbusse werden ebenfalls stündlich, von 5.00 Uhr, jedoch nur bis 18.00 Uhr geführt. In Sucre können Sie für die letzten 9 km nach San José de Montaña, zum Eingang des Nationalparks, ein Taxi nehmen. Bestellen Sie dieses am besten bei der Albergue Ecologica (Tel. 2460 8452).

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